Marktbericht9 Min. Lesezeit

Immobilienpreise in Worms 2026: Kaufpreise, Mieten und die Neubau-Lücke

Tatsächlich gezahlt wurden 2025 in Worms im Schnitt rund 357.000 € für ein freistehendes Einfamilienhaus und 157.000 € für eine gebrauchte Eigentumswohnung; neu vermietet wird zu rund 10,29 €/m². Der Markt ist ruhig und stabil – mit einer Ausnahme: Neubau hat es in Worms schwer, weil hohe Gestehungskosten und Bodenwerte die Rendite für Investoren spürbar drücken. Grundlage sind die Zahlen des Gutachterausschusses, der Mietspiegel und aktuelle Marktdaten – sauber getrennt, was tatsächlich gezahlt wurde und was nur ein Angebot war.

Luftbild von Worms mit dem Dom, über die Wohngebiete eingeblendete beispielhafte Preise je Quadratmeter – illustrativer Überblick, keine parzellenscharfe Bodenrichtwertkarte

Illustrative Darstellung – keine parzellenscharfe Bodenrichtwertauskunft.

Das Wichtigste in 30 Sekunden

Der Wormser Immobilienmarkt wirkt 2026 selektiv und preislich vergleichsweise stabil – die Durchschnittsdaten belegen keine breite Preisbeschleunigung. Die Mieten ziehen moderat an (Wohnungen rund 3–4 %, Häuser rund 6 % pro Jahr). Der eigentliche Bruch liegt beim Neubau: Er wird zu 4.109 €/m² verkauft (auf schmaler Basis weniger Abschlüsse), kostet als Vollkostenprojekt (inkl. Grundstück) aber rund 5.000 €/m² – eine rechnerische Lücke von etwa 900 €/m² (vor Förderung und Steuervorteil). Auch das – neben knappem Baugrund und höheren Zinsen – trug dazu bei, dass es 2025 nur noch 9 Neubau-Erstverkäufe gab, nach 28 im Jahr davor. Für Käufer und Anleger heißt das: Der Bestand bietet aktuell den günstigeren Einstieg – ob er sich rechnet, entscheidet der Zustand.

Haus freistehend
357.000 €
Ø notariell gezahlt 2025 · GAA Worms
Wohnung Bestand
157.000 €
Ø notariell gezahlt 2025 · GAA Worms
Neuvermietung
10,29 €/m²
erzielbare Angebotsmiete Wohnung · ImmoScout24 Q2 2026
Neubau-Lücke
~900 €/m²
Erstverkauf (4.109 €) rechnerisch unter Vollkosten – vor Förderung & Steuervorteil

Datenstand: Kaufpreise = notarielle Abschlüsse Gesamtjahr 2025 (Gutachterausschuss) · Angebotsmieten & -preise = Q2 2026 (ImmoScout24) · Mietspiegel = 2024 · Baukosten = Q1 2026 (BKI) · Bodenrichtwerte = 01.01.2026 · Wohnungsbestand = Ende 2023 · Einwohner = 2026. Das Berichtsjahr 2026 bezeichnet den Auswertungsstand, nicht durchgehend das Datenjahr.

01Marktüberblick 2025: mehr Umsatz, weniger Verkäufe

Die belastbarste Quelle für tatsächlich gezahlte Preise ist der Gutachterausschuss für Grundstückswerte der Stadt Worms (GAA). Er wertet jede notarielle Kaufvertragsurkunde im Stadtgebiet aus – anders als Immobilienportale, die nur Angebote zeigen. Worms hat übrigens einen eigenen Gutachterausschuss seit 1961; er ist nicht zu verwechseln mit dem für den Landkreis Alzey-Worms.

Für das Jahr 2025 registrierte der Ausschuss 850 Kaufverträge über 909 Objekte mit einem Geldumsatz von 270,5 Mio. €. Das ist ein Plus von 13 % beim Umsatz – bei gleichzeitig 4 % weniger Verkäufen. Diese beiden Zahlen zusammen sind die eigentliche Botschaft:

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Mehr Geld, weniger Fälle – was das heißt

Steigt der Umsatz, während die Zahl der Verkäufe sinkt, wird im Schnitt teurer gehandelt. Das muss nicht heißen, dass die Substanz besser geworden ist – oft steckt schlicht ein anderer Objekt-Mix dahinter (in einem Jahr werden zufällig mehr größere oder gehobenere Objekte verkauft). In Summe spricht es für einen festen, selektiven Markt – nicht für eine breite Preisrallye und auch nicht für einen Einbruch. Wer verkauft, findet Käufer; aber es wird genauer hingeschaut.

02Kaufpreise nach Segment

So verteilen sich die 2025 im Stadtgebiet notariell gezahlten Durchschnittspreise auf die wichtigsten Objektarten. Es handelt sich um Abschluss-, nicht um Angebotspreise:

ObjektartØ Preis 2025Ø VorjahrTendenz
Einfamilienhaus, freistehend357.000 €348.000 €leicht fest
Reihenmittelhaus318.000 €298.000 €+7 %
Doppelhaushälfte / Reihenendhaus313.000 €290.000 €+8 %
Eigentumswohnung, Weiterverkauf (Bestand)157.000 €126.000 €≈ 2.298 €/m²
Eigentumswohnung, Neubau-Erstverkauf320.000 €333.000 €≈ 4.109 €/m²
Bauplatz Einfamilienhaus284.000 €221.000 €≈ 390 €/m²

Ø Kaufpreise je Objekt (nicht je m²). Bei Eigentumswohnungen, Neubau und Bauplätzen schwankt der Jahresdurchschnitt wegen kleiner Fallzahlen und wechselndem Objekt-Mix stark – der Sprung bei Bestandswohnungen (+25 %) oder der Rückgang beim Neubau (−4 %) sind daher als Größenordnung, nicht als exakte Marktbewegung zu lesen. Belastbarer ist der €/m²-Wert daneben.

Die drei Haustypen liegen dicht beieinander – zwischen rund 313.000 und 357.000 €. Reihen- und Doppelhäuser haben mit +7 bis +8 % gegenüber dem Vorjahr am deutlichsten zugelegt; sie sind der gefragte Kompromiss aus Fläche und bezahlbarem Preis. Beim Bauplatz zeigt sich, wie stark der Bodenwert streut: Der Durchschnitt liegt bei etwa 390 €/m², die Spanne reichte 2025 von 300 bis 560 €/m² – beides in Weinsheim, also sogar innerhalb desselben Stadtteils. Wie sich die Bodenwerte über die einzelnen Wormser Stadtteile verteilen, zeigt der Ratgeber Bodenrichtwerte Worms nach Stadtteil.

Zehn Jahre Kaufpreise: der lange Blick

Eine einzelne Jahreszahl sagt wenig. Ich habe deshalb die notariellen Durchschnittspreise aus allen zehn Jahres-Zusammenstellungen des Gutachterausschusses (2016–2025) zusammengeführt. Das Muster ist eindeutig: kräftiger Anstieg bis 2021/2022, danach ein Plateau mit leichter Korrektur – kein Weiterlauf nach oben. Das Diagramm zeigt standardmäßig die indexierte Sicht (2016 = 100); per Klick lässt es sich auf absolute Beträge umstellen. An jedem Punkt stehen der Indexstand (fett, 2016 = 100) und darunter die Veränderung zum Vorjahr; ein Zeiger darüber blendet zusätzlich den absoluten €-Wert ein.

Ø notarieller Kaufpreis je Objekt, Stadt Worms 2016–2025 – umschaltbar zwischen indexierter Sicht (2016 = 100) und absoluten Beträgen. Die Kategorie „freistehendes Haus" schließt Zweifamilienhäuser ein; die Objektabgrenzungen wurden 2024 leicht geändert. Quelle: Gutachterausschuss Stadt Worms, jährliche Zusammenstellungen der Kaufpreissammlung (AKuK) 2016–2025; Auswertung Peter Hoffmann.

Der indexierte Blick macht es deutlich: Die Bestandswohnung legte bis 2022 kräftiger zu als das Haus – auf über 210 Punkte, also mehr als eine Verdopplung –, gab danach aber auch stärker nach. Über die zehn Jahre entspricht der Anstieg beim Haus rund 4 % pro Jahr, der größte Teil davon fiel in die Niedrigzins-Jahre bis 2022. Seit 2022 hat der Preisauftrieb spürbar nachgelassen: In absoluten Zahlen markierte 2023 mit rund 384.000 € den Höchststand beim Haus, 2024 folgte eine Delle auf 348.000 €, 2025 eine leichte Erholung auf 357.000 €.

Der Grund für diesen Ausschlag liegt vor allem bei den Finanzierungszinsen: Bis Anfang 2022 gab es einen Immobilienkredit (10 Jahre Zinsbindung) für rund 1 %, mit der Zinswende kletterten die Bauzinsen bis Ende 2022 auf 3,5 bis 4 % und bewegen sich seither in einem Korridor von rund 3,3 bis 4,2 %. Das billige Geld hatte die Preise überzeichnet; ihre Rückkehr auf ein normales Zinsniveau nahm den Ausschlag anschließend wieder heraus. Ein Einbruch der Substanz steckt also nicht dahinter, sondern eine zinsbedingte Normalisierung. Umgekehrt ist der auffällige +25-%-Sprung bei Bestandswohnungen von 2024 auf 2025 im Diagramm überwiegend ein Mix- und Fallzahleffekt (andere, größere Objekte im Schnitt), kein realer Preisschub – die Größenordnung bleibt seitwärts. Die vollständige Jahresreihe lässt sich bei Bedarf aufklappen:

Vollständige Jahresreihe 2016–2025 (Ø Kaufpreise je Objekt)
JahrHaus freist.ReihenhausETW BestandNeubau-ETW
2016248.000 €215.000 €81.000 €252.000 €
2018279.000 €248.000 €104.000 €260.000 €
2020299.000 €316.000 €148.000 €294.000 €
2022366.000 €365.000 €173.000 €329.000 €
2023384.000 €380.000 €151.000 €517.000 €
2024348.000 €298.000 €126.000 €333.000 €
2025357.000 €318.000 €157.000 €320.000 €

Ø Kaufpreise je Objekt (nicht je m²). Einzelne Jahre – besonders der Neubau-Ausreißer 2023 – beruhen auf kleinen Fallzahlen und Objekt-Mix; sie sind als Trend, nicht als Punktwert zu lesen. Das interaktive Diagramm oben nutzt die vollständige Jahresreihe 2016–2025; diese Tabelle listet ausgewählte Jahre – die Vorjahres-Prozente im Diagramm beziehen sich daher stets auf das jeweilige Vorjahr, auch wenn es hier nicht eigens aufgeführt ist.

Angebot ist nicht gleich Abschluss

Auf ImmoScout24 lag der durchschnittliche Angebotspreis für Eigentumswohnungen in Worms im 2. Quartal 2026 bei 2.847 €/m² (Spanne 2.369–4.908 €/m²), praktisch unverändert zum Vorjahr. Das liegt rund 24 % über dem notariellen Bestandsdurchschnitt von 2.298 €/m². Diese Differenz ist aber kein unmittelbarer Preisnachlass oder Verhandlungsspielraum: Zeiträume (Q2 2026 gegenüber Gesamtjahr 2025), Objektzusammensetzung, Lage, Baujahr und Modernisierungsstand unterscheiden sich – Portal-Angebote enthalten viele neuwertige und sanierte Wohnungen. Für den realistischen Verkehrswert zählt, was am Notartisch tatsächlich unterschrieben wird.

03Mieten: Bestandsmiete gegen Neuvermietung

Für den Wert einer Immobilie ist die Miete zentral – entscheidend ist aber, welche Miete. Zwei Größen muss man sauber trennen:

  • Die ortsübliche Vergleichsmiete aus dem qualifizierten Mietspiegel. Sie bildet auch ältere, laufende Verträge ab und ist die rechtlich maßgebliche Grenze für Mieterhöhungen im bestehenden Mietverhältnis.
  • Die Neuvermietungsmiete – das angestrebte Niveau bei einer Wiedervermietung. Sie ist die relevante Größe für den erzielbaren Ertrag und damit für Verkaufserlös und Rendite. Als Näherung dienen die Angebotsmieten der Portale; sie bilden das öffentliche Vermarktungsniveau ab, nicht zwingend die vertraglich vereinbarte Miete.

Der Mietspiegel zeigt für eine gut ausgestattete Wohnung (70–90 m²) je nach Baujahr diese Entwicklung der ortsüblichen Miete – die letzten drei Ausgaben:

Baujahr202020222024
1949–19656,15 €7,02 €7,63 €
ab 2002 / 2002–20137,56 €7,87 €8,55 €
2014–20218,14 €8,85 €

Ortsüblich – also inklusive der Altverträge – liegt eine gute Wohnung damit grob zwischen 7,24 und 9,05 €/m². Bei einer Neuvermietung wird in Worms aber deutlich mehr erzielt: Die durchschnittliche Angebotsmiete lag auf ImmoScout24 im 2. Quartal 2026 bei 10,29 €/m² für Wohnungen (+3,8 % zum Vorjahr) und 11,53 €/m² für Häuser (+6,0 %). Die Angebotsmiete bildet das aktuelle öffentliche Vermarktungsniveau ab und dient als Näherung für mögliche Neuvertragsmieten; die tatsächlich vereinbarte und rechtlich zulässige Miete kann davon abweichen (siehe Kasten). Betroffen sind dabei nicht nur neuwertige oder frisch sanierte Objekte – auch Bestandswohnungen mit nicht mehr ganz aktuellem Standard werden auf diesem Niveau angeboten. Für die Ertrags- und Verkaufsrechnung ist die Neuvermietungsmiete die relevantere Größe als die niedrigere Bestandsmiete.

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Welche Miete wann gilt – und die Mietpreisbremse

Für eine Mieterhöhung im laufenden Vertrag zählt die ortsübliche Vergleichsmiete. Der qualifizierte Mietspiegel ist dafür das zentrale und besonders aussagekräftige – aber nicht das einzige – Begründungsmittel (zulässig sind daneben u. a. Vergleichswohnungen oder ein Sachverständigengutachten); der Portalwert spielt hier keine Rolle (Miete mit dem Mietspiegel berechnen). Bei einer Neuvermietung gilt in Worms seit Oktober 2025 die Mietpreisbremse: Die neue Miete darf grundsätzlich höchstens 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen – Ausnahmen bestehen u. a. für Neubau (Erstvermietung), umfassend modernisierte Wohnungen und eine bereits zulässige höhere Vormiete. Die höhere Angebotsmiete der Portale ist deshalb nicht automatisch die rechtlich durchsetzbare Neuvertragsmiete. Die lange Linie über 20 Jahre finden Sie in der Mietpreisentwicklung Worms 2004–2024.

Wichtig für das Timing: 2026 erscheint ein neu erhobener Mietspiegel (nicht nur eine Index-Fortschreibung). Erstmals besteht dabei eine Auskunftspflicht für Mieter und Vermieter. Die Werte oben aktualisiere ich, sobald die neue Erhebung vorliegt.

04Die Neubau-Lücke: der wichtigste Befund

Jetzt zum eigentlichen Kern. Wenn man die Gestehungskosten eines Neubaus (Bau plus Grundstück) neben die tatsächlich erzielten Preise legt, klafft in Worms eine Lücke – und die erklärt fast alles, was gerade auf dem Markt passiert.

0 1.000 2.000 3.000 4.000 5.000 € je m² Wohnfläche Bestand-Wohnung Weiterverkauf, notariell 2.298 € Umwandlung Miet- zu Eigentumswohnung 2.823 € Angebotspreis Wohnung, ImmoScout24 2.847 € Neubau verkauft Erstverkauf 2025 (9 Fälle) 4.109 € Neubau kostet Vollkosten inkl. Grundstück ~5.000 €
Preis je m² Wohnfläche in Worms. „Umwandlung" bezeichnet die Aufteilung eines Miethauses in einzelne Eigentumswohnungen; solche Objekte liegen preislich zwischen schlichtem Bestand und Neubau. Notarielle Kaufpreise (Bestand, Umwandlung, Neubau-Erstverkauf) und Bauplatzdaten: Gutachterausschuss Stadt Worms, Berichtsjahr 2025. Angebotspreis: ImmoScout24, Q2 2026. Neubau-Vollkosten: eigene Rechnung auf Basis BKI-Baukosten (Q1/2026) zzgl. Baunebenkosten und Bodenrichtwert.

Die gestrichelte Linie ganz unten ist der Knackpunkt. So kommt sie zustande: Der reine Neubau eines Mehrfamilienhauses (mittlerer Standard, Kostengruppen 300 + 400 – also die reinen Bauwerkskosten: Rohbau und Baukonstruktion in KG 300, Haustechnik wie Heizung, Sanitär und Elektro in KG 400; ohne Grundstück und Baunebenkosten) liegt laut BKI bei rund 3.430 €/m² Wohnfläche. Dazu kommen etwa 24 % Baunebenkosten (Planung, Genehmigung, Finanzierung) und Außenanlagen – macht rund 4.250 €/m² Wohnfläche. Hinzu kommt das Grundstück: Dessen Bodenrichtwert (300 bis 560 €/m² Grundstücksfläche) geht nicht 1:1 ein, sondern verteilt sich über die bei Mehrfamilienhäusern übliche Ausnutzung – mehrere Vollgeschosse je Grundstück – auf die Wohnfläche und trägt grob 550 bis 1.050 €/m² Wohnfläche bei. In Summe landet man realistisch bei 4.800 bis 5.300 €/m² Wohnfläche.

Verkauft wurden Neubau-Erstverkäufe 2025 aber nur zu durchschnittlich 4.109 €/m² – allerdings auf schmaler Basis von 9 Erstverkäufen. Anders gesagt: Rein über den Verkaufspreis bleibt freifinanzierter Neubau in Worms nur noch mit sehr schmaler Marge darstellbar – jedenfalls, bevor man staatliche Förderung und Steuervorteile gegenrechnet (dazu gleich mehr). Die Lücke zwischen Gestehungskosten (4.800–5.300 €/m²) und erzieltem Preis liegt damit bei rund 700 bis 1.200 €/m² – im Mittel etwa 900. Das hat eine sichtbare Folge: Die Zahl der Neubau-Erstverkäufe ging deutlich zurück. Dabei sind nicht allein die Herstellungskosten schuld – auch knapper und teurer Baugrund sowie die seit 2022 deutlich höheren Finanzierungszinsen bremsen neue Projekte:

Neubau-Eigentumswohnungen (Erstverkauf)Fälle
202428
20259

Zweijahresvergleich aus der GAA-Kurzinformation, kleine Fallzahlen: als Tendenz zu lesen, nicht als statistisch belastbarer Trend. Neubau-Erstverkäufe schwanken von Jahr zu Jahr stark, weil sie an einzelnen Bauprojekten hängen.

Für den Bestand hat das eine unmittelbare Konsequenz: Eine gebrauchte Eigentumswohnung für 2.298 €/m² kostet deutlich weniger als die Neubauvollkosten eines vergleichbaren Objekts. Diesen Preisvorteil bekommt man derzeit – ob daraus ein wirtschaftlicher Vorteil wird, hängt allerdings von Zustand, Energieeffizienz und Instandhaltungsbedarf ab.

Weniger Neubau trifft auf wachsende Nachfrage

Weniger Neubau heißt nicht weniger Bedarf – im Gegenteil, und das ist der Grund, warum die Bestandspreise nicht mitfallen. Drei Dinge greifen ineinander:

  • Worms ist über die Jahre gewachsen. Aktuell zählt die Stadt rund 89.200 Einwohner mit Hauptwohnsitz (Melderegister der Stadt Worms, Februar 2026); zuletzt hat sich die Zahl auf diesem Niveau eingependelt. Über die vergangenen zehn Jahre ist die Einwohnerzahl insgesamt um gut 6 % gewachsen (das ist die Summe über den Zeitraum, rund 0,6 % pro Jahr; Statistisches Landesamt). Die Zensus-basierte amtliche Fortschreibung liegt mit rund 86.900 etwas niedriger als das Melderegister – sie bereinigt Meldeeffekte, zeichnet aber dasselbe Bild einer gewachsenen Stadt.
  • Kleinere Haushalte, mehr Fläche pro Kopf. Bundesweit ist die durchschnittliche Haushaltsgröße von 2,27 Personen (1991) auf 2,02 (2024) gesunken – rund 11 % kleinere Haushalte. Bei gleicher Einwohnerzahl entspricht das rechnerisch etwa 12 % mehr Haushalten, die alle eine eigene Wohnung brauchen. Gleichzeitig ist der Flächenanspruch pro Kopf um rund 7 % gestiegen (46,1 → 49,2 m²); rund 42 % aller Haushalte sind heute Einpersonenhaushalte. Beide – teils miteinander verbundene – Trends sind bundesweit und wirken in dieselbe Richtung: mehr Wohnungen und mehr Fläche pro Einwohner, selbst bei gleicher Einwohnerzahl. Sie sind hier als Größenordnung auf Worms übertragen, keine lokale Erhebung.
  • Der Bestand wächst kaum nach. In Worms gibt es rund 43.950 Wohnungen in gut 19.100 Wohngebäuden (amtlich, Ende 2023), die Wohnfläche je Einwohner liegt in Worms bei 46,6 m² (2023). Neu hinzu kamen 2023 aber nur 143 Wohnungen – das sind 1,7 je 1.000 Einwohner gegenüber 2,5 im Schnitt der rheinland-pfälzischen kreisfreien Städte und 2,9 im Land (aktuellster amtlicher Jahreswert; einzelne Jahre schwanken). Worms baut also nicht nur gefühlt, sondern amtlich belegt unterdurchschnittlich wenig.

Eine wachsende Bevölkerung und kleinere Haushalte erhöhen den Wohnraumbedarf, während der Neubau kaum nachlegt: Das vorhandene Angebot wird damit knapper. Für Eigentümer ist das die eigentlich gute Nachricht – es stützt die Bestandspreise und die Neuvermietungsmieten, statt sie zu drücken.

Wird deshalb gar nicht mehr gebaut? Nein – die Förderung relativiert

Die 4.109 €/m² sind der freifinanzierte Verkaufspreis. Der Staat verbilligt Neubau zusätzlich – über zwei getrennte KfW-Programme mit unterschiedlicher Zielgruppe:

  • „Klimafreundlicher Neubau – Wohngebäude" (297/298) – zinsverbilligter Kredit ohne Einkommensgrenze für alle Bauherren und Investoren (297 Selbstnutzer, 298 u. a. Vermieter und Unternehmen). Bis 100.000 € je Wohneinheit (Effizienzhaus 40), mit Nachhaltigkeitssiegel QNG bis 150.000 €.
  • „Wohneigentum für Familien" (300) – nur für selbstnutzende Familien mit mindestens einem Kind und einem zu versteuernden Haushaltseinkommen bis 90.000 € (plus 10.000 € je weiterem Kind). Kredit je nach Kinderzahl und Standard rund 170.000 bis 270.000 €.

Beides ist kein Baukosten-Zuschuss, sondern ein Zinsvorteil – er senkt die Finanzierungs-, nicht die Bau- oder Gestehungskosten. Zusammen mit der degressiven AfA und der Sonder-AfA (siehe unten) verbessert das die Gesamtrechnung so weit, dass energieeffizienter Neubau für Selbstnutzer und langfristige Anleger durchaus stattfindet – nur eben selektiver und fast nur im geförderten, hocheffizienten Segment. Reine Zuschüsse (BAFA) gibt es dagegen nur für die Sanierung im Bestand, nicht für den Neubau. Konditionsstand 2026, ohne Gewähr.

Peter Hoffmann, Immobilienmakler in Worms
Solange ein Neubau in der Vollkostenrechnung teurer ist als der fertige Bestand, ist der Bestand für viele Käufer die vernünftigere Wahl – vorausgesetzt, Zustand und Energieeffizienz stimmen.
Peter Hoffmann · Ihr Immobilienmakler in Worms

05Bodenrichtwerte: der Boden unter dem Preis

Jeder Kaufpreis besteht aus Gebäude und Grund. Der Bodenanteil folgt den Bodenrichtwerten, die der Gutachterausschuss zum Stichtag 01.01.2026 für 257 Zonen im Stadtgebiet neu ermittelt hat, davon 126 für Wohnbauland – kostenfrei einsehbar über das Geoportal Worms und BORIS-RLP. Die Spanne ist groß: Beim Wohnbauland reicht sie von 210 Euro je Quadratmeter in Ibersheim bis 620 Euro in der Spitzenlage Worms-West.

Die längere Reihe ist dabei aufschlussreicher als der aktuelle Stichtag. Über alle sieben Stichtage seit 2014 gerechnet stieg der typische Wohnbauland-Richtwert von 190 auf 360 Euro je Quadratmeter (+89 Prozent) – aber dieser Anstieg fand vollständig bis zum 1. Januar 2022 statt. Seither tragen 94 Prozent der Wohnbauland-Zonen exakt denselben Wert: vier Jahre Stillstand, parallel zum Zinsanstieg. Bewegung gibt es nur noch beim Gewerbebauland, das zum Stichtag 2026 um rund 9 Prozent zulegte.

Welcher Stadtteil wie viel wert ist und wie sich die Bodenwerte entwickelt haben, habe ich in eigenen Ratgebern aufbereitet: Bodenrichtwerte Worms nach Stadtteil, den direkten Vergleich Welcher Stadtteil ist am teuersten? – und als Karte den Preisatlas Worms mit allen 17 Stadtteilen samt Verlauf 2014–2026. Für den Marktbericht genügt der Merksatz: Weil die neuen Bodenrichtwerte bis zur nächsten Fortschreibung 2028 gelten, ist die Preisbasis für die nächsten zwei Jahre gesetzt.

06Einordnung für Verkäufer und Kapitalanleger

Was folgt aus alldem – je nachdem, auf welcher Seite Sie stehen?

Für Verkäufer ist die Lage komfortabel: Der Markt ist fest, hochwertige Objekte finden Käufer, und der Bestand ist knapp, weil kaum neu gebaut wird. Entscheidend ist ein realistischer Preis auf Basis notarieller Vergleichswerte – nicht der Portal-Wunschpreis. Bei vermieteten Objekten kann eine nachhaltig und rechtlich erzielbare höhere Miete den Ertragswert erhöhen. Wie ein Verkauf in Worms Schritt für Schritt abläuft, zeigt der Leitfaden Haus verkaufen in Worms; den auf Lage und Ausstattung bezogenen Marktwert Ihrer Immobilie ermittle ich mit einer kostenlosen Bewertung vor Ort.

Für Kapitalanleger lohnt der nüchterne Renditevergleich:

 BestandNeubau
Kaufpreis je m²~ 2.300 €~ 4.100 €
Neuvermietungsmiete je m²~ 10 €~ 11–12 €
Bruttomietrendite~ 5,0–5,5 %~ 3,0–3,5 %

Es handelt sich um die Bruttomietrendite: Jahresnettokaltmiete geteilt durch Kaufpreis, gerechnet mit der erzielbaren Neuvermietungsmiete – ohne Kaufnebenkosten, Bewirtschaftung, Instandhaltung und Leerstand. Belegt sind die Wohnungsmiete von 10,29 €/m² und die Hausmiete von 11,53 €/m²; die Neubau-Neuvermietungsmiete (~11–12 €/m²) ist als moderater Aufschlag darauf angenommen. Über die laufende Miete liegt der Bestand damit rechnerisch vorn. Ob er dem Neubau wirtschaftlich überlegen ist, entscheidet aber der Einzelfall: Neubau punktet mit geringerem Instandhaltungsbedarf, besserer Energieeffizienz, Förderung und höherer Abschreibung, der Bestand mit dem niedrigeren Einstieg. Nicht umlagefähige Kosten, Modernisierungsstau, Sonderumlagen und die verbleibende Nutzungsdauer schmälern die Bestandsrendite zusätzlich.

Was der Neubau steuerlich kontert

Für Wohngebäude mit Baubeginn zwischen Oktober 2023 und September 2029 gibt es die degressive AfA (5 % vom Restbuchwert). Kombinierbar ist sie mit der Sonder-AfA nach § 7b EStG für neue Mietwohnungen: Diese setzt einen Bauantrag bzw. eine Bauanzeige zwischen dem 01.01.2023 und dem 30.09.2029 voraus, dazu ein Effizienzhaus 40 mit QNG-Nachhaltigkeitssiegel, Baukosten von höchstens 5.200 €/m² Wohnfläche und eine auf 4.000 €/m² gedeckelte Bemessungsgrundlage. Sie beträgt 5 % pro Jahr über vier Jahre; im ersten Jahr summiert sie sich mit der degressiven AfA auf bis zu rund 10 %. Hinzu kommt die zinsverbilligte KfW-Neubauförderung (siehe Neubau-Lücke). Der Bestand kontert mit dem niedrigeren Einstiegspreis und einer möglicherweise verkürzten Restnutzungsdauer per Gutachten. Das ersetzt keine Steuerberatung – prüfen Sie Ihren Einzelfall mit Ihrem Steuerberater (Rechtsstand 2026, ohne Gewähr). Wie lange Sie eine Immobilie halten müssen, damit der Verkauf steuerfrei bleibt, klärt der Ratgeber Spekulationsfrist verständlich erklärt.

Wer ein vermietetes Mehrfamilienhaus verkaufen oder bewerten möchte, findet die Ertragswert-Logik im Detail unter Anlageimmobilie in Worms verkaufen.

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Mein Rat: Woran sich der Marktpreis bemisst

Die ehrlichste Antwort auf „Was ist meine Immobilie wert?" lautet: Es kommt darauf an – auf mehr, als eine Durchschnittszahl zeigen kann. Die Werte in diesem Bericht sind Orientierung aus notariellen Abschlüssen, keine Bewertung. Entscheidend im Einzelfall sind vor allem die Lage (Stadtteil, Straße, Ausrichtung), der Zustand und Modernisierungsstand (Dach, Fenster, Heizung, Bäder), der Energiezustand samt Baujahr sowie Zuschnitt und Grundstück – bei Wohnungen zusätzlich Etage, Balkon und Ausstattung. Ein saniertes Objekt in guter Lage liegt deutlich über dem Schnitt, ein unsaniertes klar darunter.

Was gleich bleibt: Orientieren Sie sich an dem, was am Notartisch tatsächlich gezahlt wird, nicht am Portal-Wunschpreis (in Worms typischerweise rund ein Viertel höher). Verkäufer fahren mit einem realistisch hergeleiteten Preis am besten – er verkauft schneller und oft teurer als ein überzogener, an dem das Objekt zum Ladenhüter wird. Käufer und Anleger finden im Bestand derzeit einen deutlich niedrigeren Einstieg als beim vergleichbaren Neubau – ob daraus ein wirtschaftlicher Vorteil wird, hängt von Zustand, Energieeffizienz und Instandhaltungsbedarf ab. Den konkreten Wert Ihrer Immobilie – mit all diesen Faktoren – ermittle ich Ihnen kostenlos und persönlich vor Ort.

07Häufige Fragen

Was kostet eine Immobilie in Worms 2026?

Notariell tatsächlich gezahlt wurden 2025 im Schnitt: freistehendes Einfamilienhaus rund 357.000 €, Reihenmittelhaus 318.000 €, Doppelhaushälfte 313.000 €. Eine gebrauchte Eigentumswohnung lag bei etwa 2.298 €/m². Angebotspreise auf Portalen liegen darüber, weil es Wunsch- und keine Abschlusspreise sind.

Steigen oder fallen die Immobilienpreise in Worms?

Die Kaufpreise bewegen sich überwiegend seitwärts. Der Geldumsatz stieg 2025 zwar um 13 %, gleichzeitig sank aber die Zahl der Verkäufe um 4 % – im Schnitt wurde also teurer gehandelt (eher ein Objekt-Mix-Effekt als eine breite Preisexplosion). Die Mieten steigen moderat – Wohnungen rund 3 bis 4 %, Häuser rund 6 % pro Jahr (Angebotswerte).

Warum ist Neubau in Worms so selten geworden?

Weil er sich freifinanziert kaum noch trägt: Die Vollkosten liegen inklusive Grundstück bei rund 4.800 bis 5.300 €/m², erzielt wurden 2025 aber nur 4.109 €/m². Entsprechend sank die Zahl der Neubau-Erstverkäufe auf 9 (Vorjahr 28). Ganz zum Erliegen kommt der Neubau aber nicht: Zinsverbilligte KfW-Kredite und die degressive bzw. Sonder-AfA halten hocheffizienten, geförderten Neubau am Leben.

Lohnt sich Bestand oder Neubau als Kapitalanlage in Worms?

Über die Bruttomietrendite liegt der Bestand vorn – rund 5,0–5,5 % gegenüber 3–3,5 %, gerechnet mit der erzielbaren Neuvermietungsmiete. Neubau punktet über Abschreibung, Förderung und Instandhaltungssicherheit, der Bestand über den deutlich niedrigeren Einstiegspreis. Was passt, hängt von Steuersituation und Anlagehorizont ab.

08Quellen & Methodik

  1. Gutachterausschuss für Grundstückswerte der Stadt Worms: Kurzinformation zum Grundstücksmarkt 2025 sowie die jährlichen Zusammenstellungen der Kaufpreissammlung (AKuK) 2016–2025 – notarielle Ø-Kaufpreise je Objektart, Umsätze und Fallzahlen (u. a. Zahl der Neubau-Erstverkäufe von Eigentumswohnungen: 28 im Jahr 2024, 9 im Jahr 2025). Bodenrichtwerte zum Stichtag 01.01.2026 über BORIS-RLP bzw. das Geoportal Worms. Kreisfreie Stadt Worms, nicht Landkreis Alzey-Worms.
  2. Qualifizierte Mietspiegel der Stadt Worms 2020, 2022 und 2024 (Median der Netto-Kaltmiete nach Baujahr und Ausstattung). Neuerhebung 2026 in Vorbereitung.
  3. BKI Baukosteninformationszentrum, Kostenstand Q1/2026: Bauwerkskosten Neubau Mehrfamilienhaus, mittlerer Standard (KG 300+400). Vollkostenrechnung inkl. Baunebenkosten und Bodenrichtwert: eigene Berechnung. Herstellungskosten ≠ Verkehrswert.
  4. ImmoScout24: Angebotspreise und Angebotsmieten Worms (Stadtgebiet), 2. Quartal 2026 – Näherung für erzielbare Neuvermietungsmieten und Angebotspreise.
  5. Einwohnerzahl Worms: Statistikstelle der Stadt Worms, Bevölkerungszahlen / Demografie-Dashboard Februar 2026 (Melderegister, Hauptwohnsitz; 28.02.2026: 89.205). Zum Vergleich die Zensus-basierte amtliche Fortschreibung des Statistischen Landesamts Rheinland-Pfalz (31.12.2023: 85.609; rund 86.900 zum 31.12.2024) sowie der Zensus 2022 (15.05.2022: 84.986). Das kommunale Melderegister fällt konzeptbedingt höher aus als die amtliche Fortschreibung.
  6. Wohnungsbestand (rund 43.950 Wohnungen in gut 19.100 Wohngebäuden, Ende 2023), Wohnfläche je Einwohner (46,6 m²) und Neubau-Tätigkeit (143 fertiggestellte Wohnungen 2023 bzw. 1,7 je 1.000 Einwohner, Vergleich RLP-Städte 2,5 / Land 2,9): Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Kommunaldatenprofil Kreisfreie Stadt Worms 2024. Durchschnittliche Haushaltsgröße und Wohnfläche-Trend (bundesweit): Statistisches Bundesamt (Destatis), Stand 2024.
  7. Neubauförderung: KfW „Klimafreundlicher Neubau" (297/298) und „Wohneigentum für Familien" (300), Konditionsstand 2026.
  8. Bauzinsen (Sollzins bei 10 Jahren Zinsbindung): Zinsentwicklung u. a. Interhyp und Statista – rund 1 % Anfang 2022, Anstieg auf 3,5–4 % bis Ende 2022 im Zuge der EZB-Zinswende, seither Korridor 3,3–4,2 %.
  9. Mietrecht: Mietpreisbegrenzungsverordnung Rheinland-Pfalz (in Kraft seit 08.10.2025, Geltung u. a. Stadt Worms, befristet bis 31.12.2029), §§ 556d ff. BGB. Sonderabschreibung Mietwohnungsneubau: § 7b EStG (Förderperiode Bauantrag/Bauanzeige 01.01.2023–30.09.2029). Angaben zu Recht und Förderung ohne Gewähr, keine Rechts- oder Steuerberatung.
  10. Bodenrichtwerte: Gutachterausschuss für Grundstückswerte der Stadt Worms / LVermGeo Rheinland-Pfalz, Bodenrichtwertinformationssystem VBORIS – Stichtage 2014, 2016, 2018, 2020, 2022, 2024 und 2026, jeweils 1. Januar. Fortschreibung alle zwei Jahre (§ 196 BauGB), nächster Stichtag Ende Januar 2028. Eigene Auswertung von 257 Richtwertzonen; die Zeitreihe wurde über die Koordinate der Zone geführt, weil die Zonennummern über die Jahre nicht stabil sind.
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Peter Hoffmann, Immobilienmakler in Worms
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Peter Hoffmann

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